Häufige Fragen

Häufige Fragen

Ehrliche Antworten, bevor Sie fragen müssen.

Die häufigsten Antworten auf Fragen aus Gesprächen mit Unternehmen. Suchen Sie nach einem Stichwort oder stöbern Sie auf eigene Faust durch die Kategorien.

Einstieg und Nutzen

Brauche ich Vorkenntnisse zu KI?

Nein. Ich erkläre alles verständlich und richte die Werkzeuge so ein, dass Ihr Team sie ohne Technikwissen bedienen kann. Sie müssen Ihr Unternehmen kennen, um den Rest kümmere ich mich.

Was bedeutet Digitalisierung überhaupt?

Digitalisierung bedeutet für mich, organisatorischen Aufwand sinnvoll zu reduzieren. Nicht möglichst viele Programme einzuführen und auch nicht KI um jeden Preis einzusetzen. Entscheidend ist, wo im Unternehmen Informationen mehrfach erfasst, gesucht oder manuell übertragen werden. Dort entsteht häufig unnötiger Aufwand. Bewährte Abläufe bleiben erhalten. Eine Änderung wird nur dort vorgenommen, wo auch ein echter Nutzen entsteht.

Welche Aufgaben lassen sich besonders gut automatisieren?

Besonders geeignet sind Aufgaben, die sich regelmäßig wiederholen, klaren Abläufen folgen und nur wenig individuelle Entscheidung erfordern. Dazu gehören beispielsweise das Erstellen wiederkehrender Dokumente, das Übertragen von Informationen zwischen Programmen, das Sortieren von Unterlagen oder die Aufbereitung von Berichten. Sobald Erfahrung, Fachwissen oder Verantwortung gefragt sind, sollte der Mensch die Entscheidung treffen. Ob sich eine Automatisierung lohnt, beurteile ich immer anhand des tatsächlichen Ablaufs in Ihrem Unternehmen.

Lohnt sich KI überhaupt für ein Unternehmen mit 3 bis 10 Personen?

Das kann sich auch für ein Unternehmen mit 3 bis 10 Personen lohnen. Entscheidend ist nicht die Größe, sondern wie oft sich bestimmte Aufgaben wiederholen und wie viel Aufwand dabei entsteht. Eine kleine Automatisierung kann bereits spürbar entlasten. Wenn sich der Aufwand nicht rechnet, sage ich Ihnen das im kompass.gespräch genauso klar.

Was unterscheidet den selbst.check vom persönlichen kompass.gespräch?

Der selbst.check ist eine Selbsteinschätzung. In rund 20 Fragen, ohne Anmeldung, mit sofortigem Ergebnis in sechs Feldern. Das kompass.gespräch ist ein persönliches Gespräch mit mir, 20 bis 30 Minuten, kostenlos, mit schriftlicher Einschätzung danach. Der selbst.check gibt die erste Einordnung, das Gespräch macht daraus eine persönliche Empfehlung.

Wie läuft das kostenlose kompass.gespräch ab?

Termin vereinbaren oder anrufen, dann 20 bis 30 Minuten am Telefon oder per Video. Sie schildern Ihren Arbeitsalltag, ich frage gezielt nach. Im Anschluss daran erhalten Sie eine schriftliche Zusammenfassung, Einschätzung und eine konkrete Handlungsempfehlung.

Sind das kompass.gespräch und der selbst.check wirklich kostenlos?

Ja, ohne Bedingungen. Das Ergebnis gehört Ihnen, auch wenn Sie danach nichts beauftragen. Das kompass.gespräch und der selbst.check sollen Ihnen bei der Orientierung und der Standortbestimmung helfen. Denn nur wenn Sie wissen, wo Sie stehen, können Sie mit Klarheit einschätzen, ob und wie ich Sie und Ihr Unternehmen unterstützen kann.

Was passiert, wenn sich KI für mein Unternehmen nicht lohnt?

Dann steht das so in der Einschätzung, mit Begründung. Manchmal ist die richtige Antwort ein besserer Ablauf ohne KI oder schlicht: alles lassen, wie es ist. Ich verdiene an Umsetzungen die wirken, nicht an eingeredeten Projekten.

Ablauf und Zusammenarbeit

Bekomme ich nur eine Analyse oder setzen Sie auch um?

Wenn Sie das möchten, begleite ich Sie von der Analyse bis zur Umsetzung. Ich richte die Lösung gemeinsam mit Ihnen ein und zeige Ihrem Team, wie sie im Alltag sicher genutzt und weitergeführt wird.

Kann ich mit einem kleinen Anwendungsfall beginnen?

Ja, das empfehle ich sogar. Ein klar abgegrenzter Fall, etwa Berichte aus Sprachnotizen, zeigt schnell, ob die Arbeitsweise zu Ihrem Unternehmen passt. Danach entscheiden Sie, ob mehr kommt.

Wie lange dauert eine erste Umsetzung?

Die Dauer hängt vom Anwendungsfall und den vorhandenen Systemen ab. Ein klar abgegrenzter Fall kann oft innerhalb weniger Tage eingerichtet und gemeinsam getestet werden. Größere Vorhaben setze ich in überschaubaren Schritten um, damit Ihr Team mitkommt.

Was kostet die spätere Umsetzung?

Sie erhalten vorab ein klares Angebot mit dem vereinbarten Umfang und den dazugehörigen Kosten. Ob ein Fixpreis oder eine andere Abrechnung sinnvoll ist, hängt von der Aufgabe ab. Beauftragt wird erst, wenn Inhalt und Kosten nachvollziehbar feststehen.

Arbeiten Sie nur in Kärnten?

Nein. Mein Sitz ist in Klagenfurt, ich arbeite aber auch mit Unternehmen im gesamten DACH-Raum. Viele Termine lassen sich problemlos ortsunabhängig durchführen. Wenn ein Termin vor Ort sinnvoll ist, stimmen wir das gemeinsam ab. Der selbst.check und das kompass.gespräch sind ortsunabhängig.

Arbeiten Sie auch mit Gemeinden oder größeren Organisationen?

Ja. Für Gemeinden und öffentliche Einrichtungen gelten besondere Anforderungen an Nachvollziehbarkeit und Datenumgang. Genau dafür ist meine Arbeitsweise gebaut. Größere Organisationen unterstütze ich außerdem als Interim-Projektleiter in den Bereichen: Prozessmanagement, ITSM, ESM und Digitalisierung.

Kann ich Sie während des selbst.check direkt anrufen?

Ja: Unter +43 676 941 3886 erreichen Sie mich direkt. Wenn eine Frage unklar ist oder Sie zusätzliche Informationen benötigen, können wir das direkt telefonisch klären.

Was passiert nach dem selbst.check-Ergebnis?

Das entscheiden Sie selbst. Sie können das Ergebnis im Browser nutzen oder direkt ein kompass.gespräch mit mir vereinbaren.

Kann ich das Ergebnis intern mit Mitarbeitenden teilen?

Das Ergebnis sehen Sie im Browser. Für die interne Besprechung können Sie die gezeigten Einschätzungen und Hinweise als Ausgangspunkt nutzen.

Kosten und Technik

Muss ich neue Software kaufen?

Grundsätzlich nicht. Ich prüfe zuerst, was Ihre aktuell verwendeten Programme und Werkzeuge schon können und vergleiche sie dann mit den Anforderungen von Ihnen. Oftmals kann eine kleine Schnittstelle zwischen den verwendeten Tools einen Arbeitsablauf (teil-)automatisieren und somit spürbar für Entlastung sorgen. Neue Werkzeuge kommen nur ins Haus, wenn sie ein konkretes Problem lösen und sich rechnen.

Können bestehende Programme weiterverwendet werden?

Ja, das ist mein bevorzugter Weg. Ich prüfe zuerst, ob sich vorhandene Programme sinnvoll weiterverwenden und ergänzen lassen. Ein Systemwechsel kommt nur infrage, wenn er sachlich notwendig ist und bewusst entschieden wird.

Welche KI-Anbieter verwenden Sie?

Ich bin an keinen Anbieter gebunden, verkaufe keine Lizenzen und erhalte keine Provisionen. Ausgewählt wird nach Aufgabe, Datenlage und Kosten.

Bin ich danach von einem bestimmten Anbieter abhängig?

Abhängigkeiten sollen so gering wie möglich bleiben. Deshalb prüfe ich Datenexport, Schnittstellen, Vertragsbedingungen und mögliche Alternativen. Wo eine Abhängigkeit nicht vermeidbar ist, wird sie vor der Entscheidung klar benannt.

Kann die Lösung im eigenen Unternehmen oder in Europa betrieben werden?

Häufig ja. Für viele Anwendungsfälle gibt es europäische Anbieter oder selbst betriebene Varianten, meine eigene Infrastruktur läuft ebenfalls in der EU. Ob sich das für Ihren Fall lohnt, hängt von Aufgabe, Datenart und Budget ab und wird offen verglichen.

Daten und Datenschutz

Bleiben meine Unternehmensdaten unter meiner Kontrolle?

Ja, das ist eine Grundregel meiner Arbeit. Vor jedem Einsatz wird geklärt, welche Daten ein Werkzeug sehen darf, wo sie verarbeitet werden und wie Sie sie zurückbekommen. Was nicht hinein darf, wird technisch eingeschränkt und organisatorisch festgehalten.

Welche Daten dürfen nicht in frei zugängliche KI-Systeme eingegeben werden?

Als Faustregel gilt: Übermitteln Sie keine personenbezogenen Daten, Kalkulationen, Verträge, Gesundheitsdaten oder Unternehmensgeheimnisse an ein KI-System, bevor dessen Einstellungen, Vertragsbedingungen und Datenverarbeitung geprüft wurden. Für sensible Daten gelten zusätzliche Anforderungen. Mit geeigneten technischen und organisatorischen Maßnahmen lassen sich viele Anwendungsfälle trotzdem sicher umsetzen.

Werden meine Daten zum Training von KI-Modellen verwendet?

Das hängt vom Dienst, Tarif und den gewählten Einstellungen ab. Vor dem Einsatz prüfe ich, ob Eingaben für das Training oder die Weiterentwicklung des Dienstes verwendet werden können. Für Unternehmensdaten wähle ich nur eine Konfiguration, bei der eine solche Verwendung vertraglich oder technisch ausgeschlossen ist.

Was passiert mit meinen Antworten aus dem selbst.check?

Ihre Antworten bleiben in Ihrem Browser. Beim Ansehen des Ergebnisses werden sie nicht an den Server gesendet. Einen E-Mail-Versand gibt es nicht. Details stehen in der Datenschutzerklärung.

Werden meine Ergebnisse gespeichert?

Nein. Der selbst.check ist ein kostenloser Service von am.werk. Die Ergebnisse sehen nur Sie und werden nicht gespeichert. Beim Ansehen bleibt alles in Ihrem Browser. Details stehen in der Datenschutzerklärung.

Kann ich meine Daten löschen lassen?

Der selbst.check speichert keine personenbezogenen Ergebnisse. Bei Daten aus Anfragen können Sie eine Löschung verlangen. Ich lösche die Daten, sofern keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht oder andere Rechtsgrundlage für die weitere Verarbeitung besteht. Eine formlose Nachricht an office@am-werk.at genügt.

Wie entsteht die Einordnung im selbst.check-Ergebnis?

Die sechs Themenfelder werden anhand Ihrer Antworten und fester Ampelschwellen eingeordnet. Das Ergebnis ist keine Zertifizierung oder Konformitätsprüfung und kein Vergleich mit anderen Unternehmen.

EU AI Act und Verantwortung

Der EU AI Act wurde doch verschoben, muss ich mich 2026 überhaupt kümmern?

Teilweise. Die Pflichten für bestimmte Hochrisiko-Systeme gelten nun ab 2. Dezember 2027 beziehungsweise ab 2. August 2028. Andere Regeln gelten bereits. Dazu gehören die verbotenen KI-Praktiken und Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz seit Februar 2025. Die Transparenzpflichten nach Artikel 50 gelten seit 2. August 2026 für bestimmte KI-Systeme und Inhalte. Ob Ihr Unternehmen betroffen ist, hängt vom konkreten Einsatz ab.

Was verlangt der EU AI Act von meinem Unternehmen?

Das hängt davon ab, welche KI-Systeme Ihr Unternehmen einsetzt und welche Rolle es dabei einnimmt. Für viele Unternehmen sind vor allem drei Punkte relevant: verbotene Anwendungen vermeiden, Maßnahmen zur Förderung der KI-Kompetenz setzen und die Transparenzpflichten für bestimmte Systeme und Inhalte beachten. Bei Anwendungen in sensiblen Bereichen können zusätzliche Pflichten gelten.

Brauchen meine Mitarbeitenden eine KI-Schulung?

Nicht zwingend in Form eines bestimmten Kurses. Wenn Mitarbeitende KI-Systeme für das Unternehmen einsetzen, müssen passende Maßnahmen zur Förderung ihrer KI-Kompetenz getroffen werden. Art und Umfang richten sich nach Vorwissen, Aufgabe, eingesetztem System und möglichen Risiken. Eine verständliche Einweisung, klare Regeln und eine nachvollziehbare Dokumentation sind dafür in vielen Fällen sinnvoll.

Muss KI-generierter Inhalt gekennzeichnet werden?

Teilweise. Die Pflicht hängt davon ab, ob Sie ein KI-System anbieten oder einsetzen und um welche Inhalte es geht. Für Unternehmen als Nutzer sind insbesondere Deepfakes und bestimmte veröffentlichte Texte zu Angelegenheiten von öffentlichem Interesse relevant. Für normale redaktionell geprüfte Inhalte besteht keine pauschale Kennzeichnungspflicht. Bei Chatbots muss erkennbar sein, dass eine Person mit einem KI-System interagiert, sofern das nicht ohnehin offensichtlich ist.

Wer haftet, wenn eine KI einen Fehler macht?

Ein Unternehmen sollte KI-Ergebnisse nicht ungeprüft verwenden und bleibt für seine eigenen Entscheidungen und Veröffentlichungen verantwortlich. Wer im Schadensfall rechtlich haftet, hängt jedoch vom System, den beteiligten Anbietern, den Verträgen und dem konkreten Fehler ab. Verbindliche Haftungsfragen gehören zu Rechtsanwalt und Versicherung.

Kann ein Mensch eine KI-Entscheidung jederzeit korrigieren?

In den Abläufen, die ich einrichte: ja, das ist Konstruktionsprinzip. KI erstellt Entwürfe und Vorschläge, freigegeben wird von Menschen und jeder automatische Schritt hat einen Stopp-Punkt. Vollautomatik ohne Kontrollpunkt richte ich nur dort ein, wo ein Fehler keine Folgen hat, etwa beim Sortieren in eine Ablage.

Was ist ISO/IEC 42001, und muss mein Unternehmen danach zertifiziert sein?

ISO/IEC 42001 ist der internationale Standard für KI-Managementsysteme, veröffentlicht Ende 2023. Sie regelt Verantwortung, Datenumgang, Schulung und Überprüfung. Eine Zertifizierungspflicht gibt es aktuell für normale Unternehmen nicht. In unserer Zusammenarbeit beziehe ich mich auf diese Norm, da sie von Anfang an die Nutzung von KI klar regelt.

Ist das Ergebnis des selbst.check eine rechtliche Prüfung?

Nein. Der selbst.check ist eine erste Orientierung und zeigt Hinweise auf möglichen Handlungsbedarf. Er ersetzt keine Rechtsberatung und keine Prüfung Ihrer Systeme und vor einer konkreten Einführung ist der Einzelfall individuell zu prüfen.

Mitarbeitende und Schulung

Dürfen Mitarbeitende ChatGPT im Unternehmen verwenden?

Das sollte das Unternehmen bewusst regeln. Eine unkontrollierte Nutzung ist ebenso problematisch wie ein Verbot ohne sichere Alternative. Sinnvoll sind klare Regeln, freigegebene Werkzeuge und eine verständliche Einweisung.

Wie nehme ich mein Team bei der Einführung mit?

Mit ehrlicher Kommunikation und einem Startfall, der spürbar Arbeit abnimmt statt Kontrolle auszubauen. Ich beziehe die Personen ein, die den Ablauf heute machen, denn sie wissen genau, wo die größten Zeitfresser sind.

Branchen und Einsatzbereiche

Für welche Branchen funktioniert das?

Die Zeitfresser sind überall ähnlich, nur die Abläufe unterscheiden sich. Ich berate Sie branchenübergreifend.

Weiterführende Informationen

Die Antworten auf dieser Seite dienen der ersten Orientierung und ersetzen keine Rechtsberatung.

Wenn Sie sich näher mit den rechtlichen Grundlagen beschäftigen möchten, finden Sie hier offizielle Informationsquellen:

Offizielle Informationsquellen